Das Einschleusen von kriminell „erwirtschaftetem“ Geld in den legalen Geldkreislauf geschieht oft noch immer, ohne dass die betroffenen Unternehmen sich davor richtig schützen. Damit sich vor allem große Unternehmen noch besser gegen den Missbrauch für Geldwäsche absichern können, hat das Regierungspräsidium Kassel eine Allgemeinverfügung erlassen: Güterhändler sind unter bestimmten Bedingungen nun verpflichtet, einen Beauftragten zum Schutz vor Geldwäsche zu bestellen.
Im Sommerferienprogramm der Initiative „Stadtkinder“ stehen die Angebote „Medien“, „Kunst“ und „Kultur“ ganz im Zeichen des Stadtjubiläums Kassel 1100. Vom 8. Bis zum 19. Juli, jeweils montags bis freitags, können Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren eine Reportage produzieren, verschiedene kunsthandwerkliche Arbeiten ausprobieren, auf Spurensuche in der Stadt unterwegs sein oder sich bei den vielen Sport- und Bewegungsspielen austoben.
Zum bundesweiten 13. Aktionstag informierten sich in diesem Jahr 15 Mädchen und 3 Jungen zwischen zehn und vierzehn Jahren über das Regierungspräsidium und seine Aufgaben speziell im na-turwissenschaftlich-technischen Bereich.
Der Stadtverordnete Kai Böddinghaus hat sich am Donnerstag, 25.04.2013 um 16.09 Uhr mit einer E-Mail an den Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke gewandt. In seiner Mail drängt er darauf, die Kommunalaufsicht beim Regierungspräsidium Kassel möge unmittelbar mit ihrer Prüfung der Sachverhalte rund um die Auftragsvergabe und den Betrieb der Kasseler Verkehrsüberwachungsanlagen untersuchen, bevor die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen und die dienstrechtlichen Verfahren innerhalb der Stadtverwaltung in diesem Zusammenhang abgeschlossen sind.
Im Jahr 2012 sind etwas mehr als 1,33 Millionen Anzeigen in der Zentralen Bußgeldstelle (ZBS) beim Regierungspräsidium Kassel eingegangen. Das sind knapp 155 000 Anzeigen weniger als im Jahre 2011. Entsprechend geringer sind auch die Einnahmen der ZBS für den Landeshaushalt ausgefallen: mit 67,68 Millionen Euro liegen sie knapp 4,66 Millionen Euro unter denen des Vorjahres. Diese Zahlen nannte Reinhard Otto, zuständiger Abteilungsleiter im Regierungspräsidium Kassel, als er die Bilanz des Jahres 2012 der ZBS jetzt vorstellte. Als Gründe für den Rückgang nannte Otto eine verbesserte Fahrdisziplin der Autofahrer. „Offenbar achten die Verkehrsteilnehmer mehr auf Verkehrskontrollen als es früher der Fall war.“
Die Instandsetzungsarbeiten am Gedenkstein und der dahinter liegenden Mauer auf dem jüdischen Friedhof von Wolfhagen sind abgeschlossen. Das Regierungspräsidium Kassel und die Stadt Wolfhagen hatten zwei ortsansässige Firmen mit den Sanierungsarbeiten betraut, weil das Denkmal nicht mehr standsicher war.